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Das Dorf stellt sich vor

 

Die Gemeinde Schlepzig wurde am 8. August 1004 erstmals urkundlich in einer Schenkungsurkunde Heinrich dem II. an das Kloster zu Nienburg benannt. Der Ortsname stammt aus dem Wendischen "Sloupisti" und bedeutet Pfahl, da die ersten Behausungen auf Pfählen errichtet wurden. Die Wenden besiedelten ab dem 6. / 7. Jahrhundert die von den Germanen verlassenen Wohnbereiche. Die Germanen nahmen ab dem 10. Jahrhundert diese Gebiete wieder in ihren Besitz. Im 12. Jahrhundert zählte der Ort zur Burggrafschaft Lübben. Bereits im Jahre 1374 bestand ein Hammerwerk, welches mit Wasserkraft betrieben wurde und den örtlich vorhandenen Raseneisenstein verarbeitete. An dieser Stelle wurde 1740 das heute noch stehende Mühlenhaus an der Spree aufgebaut, welches ein funktionstüchtiges Mühlenwerk beherbergt und an Wochenenden im Sommer besichtigt werden kann. Zusätzlich gab es noch die "Buschmühle", heute nicht mehr in Betrieb.

 

Zu Zeiten des Dreißigjährigen Krieges ( 1618-1648 ) suchten die Schlepziger immer wieder Schutz vor den kriegerischen Banden auf dem WUSSEGK - einer sandigen Insel in den moorigen Wäldern.


Eine Besichtigung wert sind die nach dem großen Brand von 1769 neu erbaute Fachwerkkirche (1782) mit einem ungewöhnlichen und seltenen Wolken-Deckengemälde und ihrem Kanzelaltar sowie das Agrarhistorische Museum.
Auf dem Museumshof des Agrarhistorischen Museums, jetzt Bauerenmuseum ist die Zeit seit Anfang des 20. Jahrhunderts scheinbar stehen geblieben. Hier kann sich der Besucher mit den damaligen Lebens- und Arbeitsweisen vertraut machen. An Projekttagen können sich Interessierte am Webstuhl und Spinnrad selbst versuchen.
Im alten Lehmbackofen wird frischer Blechkuchen wie zu Urgroßmutterzeiten gebacken.
Die in der Feldscheune des Museums gezeigte Landmaschinenausstellung zieht viele technisch Interessierte an.

Kirche und Museum


Ab 1815 gehörte Schlepzig zum Königreich Preußen und unterstand damit dessen Verwaltung.
Die Umgebung der Gemeinde ist geprägt von Stieleichen, Erlen- und Bruchwäldern im Zentrum des Unterspreewalds. Zahlreiche Fließe durchkämmen das Biosphärenreservat. Hier finden Biologen eine zahlreiche Artenvielfalt von Flora und Fauna vor.


Eine Außenstelle des Biosphärenreservates bietet naturkundliche Führungen durch den Unterspreewald an.
Bootswanderer können angenehme und ruhige Wassertouren in den weitgehend naturbelassenen Unterspreewald unternehmen.

Schlepzig hat ein reges Vereinsleben. Und was wäre ein Dorf ohne Feuerwehr. Unsere hat eine lange Tradition, ein eigenes Museum und schlagkräftige Mann- und Frauschaften im Wettbewerb wie im Einsatz.

Auch Natur- und Angelfreunde haben hier Möglichkeiten an ausgewählten Gewässern zu angeln.

 

 

Unverzichtbar: die Kahnfahrt im Unterspreewald

 

Im Ort stehen dem Urlauber vielfache Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Kleine Bildergalerie

Schlepzig aktuell/ Presse